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Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit Regina Zacharski

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Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit Regina Zacharski

Grußworte

Dr. Ursula von der Leyen - Bundesministerin f. Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Jürgen Seidel - MdL CDU Landesvorsitzender und stellv. Ministerpräsident
des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Ilka Lochner-Borst - Politikwissenschaftlerin, Mitglied des Landtages, Vorsitzende im Ausschuss Bildung, Wissenschaft und Kultur, Präsidentin des Kreistages Güstrow

Ingrid Schafranski - Mitglied d. Kreistages Nordwestmecklenburg

Grußwort Ursula von der Leyen

„Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine ganz persönlichen Fähigkeiten. Damit Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln können - von klein auf -, ist gute Politik nötig. Politik, die Freiheit zur Entfaltung und gute Rahmenbedingungen schafft. Gleiche Chancen für Frauen und Männer in allen Lebensbereichen herzustellen, ist das Kennzeichen moderner Politik. Es gilt dabei, die ganze Vielfalt von Frauen – und Männerleben, wie sie sich heute darstellt, zu betrachten. Ich engagiere mich in der Politik, weil es mir am Herzen liegt, dass junge Menschen auch unter heutigen Bedingungen Familie leben können.“
Nun bleibt mir nur noch, Ihnen für Ihr Engagement viel Erfolg zu wünschen. Alles Gute!

Dr. Ursula von der Leyen
Bundesministerin f. Familie, Senioren,
Frauen und Jugend

 

Grußwort Jürgen Seidel

Gleiche Chancen für Frauen! Die Geschichte der Frau als gleichberechtigte Partnerin ist in unserem Land und in Europa noch relativ jung. Frauen prägen heute in allen Bereichen die gesellschaftliche Entwicklung ganz massgeblich. Sie haben einen festen Platz an den Schaltstellen von Wirtschaft und Politik. Dennoch besteht noch immer Nachholbedarf bei der Besetzung von politischen von Ämtern und in den Führungsetagen von Wirtschaftsunternehmen. Ich bin mir aber sicher, dass der Einfluss der Frauen kontinuierlich wachsen wird. Aber nicht nur die Frauen in der ersten Reihe verdienen eine besondere Würdigung und Beachtung. Gerade die starken Frauen, die im Hintergrund wirken und scheinbar im Schatten ihrer männlichen Partner stehen, prägen die Meinungsbildung unserer Gesellschaft massgeblich mit. Dabei denke ich nicht an das bei den Frauen besonders ausgeprägte soziale Engagement, sondern an ihre Rolle als Gesprächspartnerin, kluge Beraterin und Motivationsgeberin, deren Einfluss viel weiter reicht, als manch einer zugeben mag. Frauen haben somit allen Grund, hoffnungsvoll und selbstbewusst in die Zukunft zu sehen. Ich wünsche der Künstlerin Regina Zacharski für diese Ausstellung alles Gute und beglückwünsche sie zu der Idee, Frauen mit den Mitteln der Kunst für noch mehr politisches Engagement zu motivieren.

Jürgen Seidel, MdL
CDU Landesvorsitzender und stellv. Ministerpräsident
des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Grußwort Ilka Lochner-Borst

Nah – näher – Frauen in der Politik ... schon der Titel des Porträt-Projektes von Regina
Zacharski lässt viele Deutungen zu und hat doch ein großes Ziel: engagierte Frauen zu verbinden
und Vorbild für die vielen Unentschlossenen zu sein...

Nah – näher – Frauen in der Politik das lässt sich in viele Bereiche ausweiten: Frauen in ...
der Familie, ... der Wirtschaft, ... der Medizin, ... der Kirche, ... der Kunst, ... der Literatur etc.
und verdeutlicht, dass Frauen längst nicht mehr nur in der Mitte der Gesellschaft angekommen
sind, sondern die Mitte der Gesellschaft, nicht nur zahlenmäßig, bilden.

Nah – näher – Frauen in der Politik das gibt Politik auf verschiedenen Ebenen in unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen ein Gesicht und verbindet sie. Die Kanzlerin mit der Kreistagspräsidentin, die Ministerin mit der Bürgermeisterin, die Beigeordnete mit der Bischöfin, die Landtagsabgeordnete mit der Juristin, die Landrätin mit der Bundestagsabgeordneten...

Nah – näher – Frauen in der Politik das zeigt verschiedene Lebensentwürfe, Karrieren und
Schicksale. Die Ehefrau, die Mutter, die Wissenschaftlerin, die Kinderlose, die Alleinstehende,
die Alte, die Junge, die Gesunde, die Kranke...

Nah – näher – Frauen in der Politik das bildet Selbstbewusstheit, Motivation, Selbststeuerung,
Soziale Kompetenz, Empathie und Kommunikationsfähigkeit ab. Jedes Porträt für sich,
in der Interaktion mit der Künstlerin, untereinander und mit den jeweiligen BetrachterInnen...

Nah – näher – Frauen in der Politik das ist ein wunderbarer Anfang, Frauen darzustellen,
zu verbinden und zusammenzuführen...

Ilka Lochner-Borst
Politikwissenschaftlerin
Mitglied des Landtages
Vorsitzende im Ausschuss Bildung, Wissenschaft und Kultur
Präsidentin des Kreistages Güstrow

Vorwort Ingrid Schafranski

Projekt: „ Nah – näher  Frauen in der Politik “

Als ich Regina Zacharski im letzten Jahr anlässlich einer Kunstausstellung im Schloß
Plüschow kennen lernte, hat mich ihr offenes Wesen und ihre unkomplizierte anpackende
Art, sofort in ihren Bann gezogen. Bei einem Treffen in ihrem Atelier in Dragun/Mecklenburg zeigte sie sich besonders davon angetan, dass eine Frau Bundeskanzlerin geworden sei. Bereits weit im Voraus hatte sie sich mit der Person der späteren Bundeskanzlerin künstlerisch auseinandergesetzt. Dieser Umstand und mein u.a. besonderes politisches Interesse für die Belange der Frauen, führten dazu, dass sie mir einen Konzeptansatz vorstellte, der mich sofort begeisterte. Es ging darum, mit den Mitteln der Kunst, engagierte Frauen in der Politik herauszustellen und ganz selbstbewusst, die zunehmende Rolle der Frauen im politischen Leben in Deutschland und darüber hinaus in Europa, zu unterstreichen.

Es ist an der Zeit.

Leise und unauffällig haben sich die Frauen mit viel Fleiß und Beharrlichkeit in die Entscheidungspositionen der Politik, der Wirtschaft und der Verbände vorgearbeitet, wenngleich auch nicht vergessen werden darf, dass die Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist und eine durchgehende politische Herausforderung bleibt. Doch was wäre die Rolle der Frau in der Politik ohne die Protagonistin Louise Weiss, die noch mit 86 Jahren 1979 Alterspräsidentin des Europäischen Parlamentes geworden war?
Zum Selbstbewusstsein der Frau in der Politik gehört somit auch, dass Frauen ebenso wie die Männer, in jedem Alter einbezogen sind. Aber nicht nur die Frauen in der ersten Reihe finden in diesem Projekt besondere Beachtung. Gerade die starken Frauen, die im Hintergrund wirken und scheinbar im Schatten ihrer politisch tätigen männlichen Partner stehen, prägen die Meinungsbildung in unserer Gesellschaft, weit über das Wahlrecht hinaus, ganz außerordentlich.
Dabei denke ich nicht an das bei uns Frauen besonders ausgeprägte soziale Engagement sondern an ihre Rolle als Gesprächspartnerin, kluge Beraterin und Motivationsgeberin, deren Einfluss viel weiter reicht, als manch einer zugeben mag.

Wir Frauen bilden so genommen im positiven Sinne, ein Netzwerk, das alle gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen in unserem Lande und darüber hinaus, entscheidend tangiert.

Meine Aufgabe in der Vorbereitungsphase war es nun, ausgehend vom Landkreis Nortwest-
Mecklenburg, als hier tätige Politikerin, die entsprechenden Kontakte zu knüpfen und die jeweils politisch relevanten Frauen anzusprechen. Während dieser Zeit erfuhr ich viel Unterstützung und herzliches Entgegenkommen, gleich welcher Ebene. Ich fühlte mich in dieser Zeit ganz besonders als Angehörige einer Solidargemeinschaft der Frauen, deren männliches Umfeld allerdings in vorbildlicher Weise Unterstützung leistete. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Unabhängig von der Bedeutung dieses Projektes für die Kunstwelt, enthält dieses starke Konzept eine durchaus wichtige politische Dimension, in dem es den Zeitgeist auf eine besondere Art reflektiert und darüber hinaus auch erfahrbar gemacht hat.

Ingrid Schafranski
Mitglied d. Kreistages NWM
 

 

© Regina Zacharski 2008

www.frauen-in-der-politik.de

www.kunstkontakt-mecklenburg.de